Eine Dachbaustelle kann bei Regen nicht vorankommen, manchmal auch nicht bei zu starkem Wind. Eine Offerte, die dieses Wetterrisiko nicht einkalkuliert, verwandelt jede Schlechtwetterperiode in einen reinen Verlust für das Unternehmen, denn der Kunde bezahlt nur die tatsächlich geleistete Arbeit.
Was explizit in der Offerte stehen muss
Abbruch der bestehenden Eindeckung und Entsorgung (oft unterschätzt)
Dachstuhl: allfällige Reparatur oder Verstärkung, erst nach Inspektion zu kalkulieren, nie blind
Neue Eindeckung (Ziegel, Schiefer, Blechdach) inklusive Kosten für die Absicherung der Baustelle
Spenglerarbeiten, Regenrinnen und Ableitungen (ein eigener Posten, der im Gesamtpreis «Dach» oft vergessen geht)
Der Sicherheitsaufwand ist nicht verhandelbar
Gerüst, Absturzsicherung, Randabschrankung: diese Vorrichtungen für die Höhenarbeit haben reale Miet- und Montagekosten, die klar auf der Offerte erscheinen müssen, statt still im Preis pro m² Dacheindeckung unterzugehen. Sonst besteht die Versuchung, sie bei finanziell knappen Baustellen zu reduzieren.
5-10 %
Anteil des Budgets einer Dachbaustelle, der typischerweise für Höhensicherheitsvorrichtungen (Gerüst, Absturzsicherung, Schutzeinrichtungen) aufgewendet wird
Eine Wetterklausel schützt die Kundenbeziehung genauso wie die Marge
Wenn in der Offerte ausdrücklich festgehalten wird, dass ein Wetterstopp den Zeitplan ohne Vertragsstrafe verschiebt, entfällt eine angespannte Verhandlung mitten auf der Baustelle: Der Kunde versteht eine vorher angekündigte Verschiebung nämlich besser als eine vor Ort entdeckte Verzögerung.
Verfolgen Sie den Baustellenfortschritt vom Handy aus, auch in der Höhe
Mit Cantia lassen sich Fotos und Fortschrittsrapporte direkt von der Baustelle aus erfassen — nützlich, um einen Wetterstopp oder eine beim Abbruch entdeckte unerwartete Dachstuhlproblematik zu dokumentieren.
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